Rückblick – Great Global Greyhound Walk 2026
Wenn die Welt gemeinsam für Windhunde unterwegs ist
Hamburg ist dabei – und stellt eine Frage, die längst über einen einzelnen Spaziergang hinausgeht.
Am Sonntag, den 27. September 2026, war es wieder so weit: Rund um den Globus gingen Menschen gemeinsam mit ihren Windhunden auf die Straße und in die Natur – beim Great Global Greyhound Walk (GGGW). Das diesjährige Motto lautete „Mythical Mutts“. Deshalb waren neben Greyhounds, Galgos, Whippets, Salukis, Podencos, Lurchern und vielen weiteren Windhundrassen auch zahlreiche Zwei- und Vierbeiner in fantasievollen Kostümen unterwegs.
Der Great Global Greyhound Walk ist inzwischen zu einer weltweiten Bewegung geworden. Er soll Windhunde sichtbar machen, Vorurteile abbauen und zeigen, was für wunderbare Familienhunde diese Tiere sind. Gleichzeitig schafft der gemeinsame Tag Aufmerksamkeit für Windhunde, die noch auf ein Zuhause warten. Der GGGW wird von lokalen Freiwilligen organisiert und verbindet jedes Jahr Hunderte einzelne Walks zu einer gemeinsamen weltweiten Aktion. Dabei steht ganz bewusst das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt: Menschen treffen sich mit ihren Windhunden, gehen miteinander spazieren und zeigen öffentlich, wie selbstverständlich diese Hunde zu unserem Alltag gehören können. Der GGGW ist ausdrücklich keine Demonstration und keine politische Veranstaltung.
Von Großbritannien in die ganze Welt
Die Geschichte des GGGW begann 2010 in Großbritannien – zunächst als Great British Greyhound Walk. Die Idee war einfach: Menschen sollten gemeinsam mit ihren Greyhounds und anderen Windhunden spazieren gehen und der Öffentlichkeit zeigen, wie freundlich, sanft und alltagstauglich diese Hunde sind. 2014 wurde der Walk international. Aus ursprünglich drei teilnehmenden Ländern sind bis 2026 48 Länder geworden.
Und 2026 wurde ein neuer Rekord erreicht – gleich in vier Kategorien:
- 16.696 Windhunde
- 748 organisierte Walks
- 48 Länder
- 303 Regionen
Damit wurden die bisherigen Rekorde übertroffen. Diese Zahlen zeigen eindrucksvoll, welche Kraft in einer gemeinsamen internationalen Aktion steckt: Nicht jeder Walk muss gleich aussehen, nicht jede Gruppe muss dasselbe machen und nicht jeder Veranstalter muss … [ mehr ]
